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"recoolx®"-Kühlschrank immer gleich zur Hand Osnabrück (tl) Ein Kühlschrank zum Mitnehmen? Eine reizvolle Idee nicht nur bei tropischen Temperaturen. Mit recoolx®, einer bahnbrechenden Erfindung aus Osnabrück wir der Traum zur Realität.
"Das Produkt ins Wasser legen, ca. 15-20 Minuten warten, Produkt leicht abtrocknen, fertig" - so steht es in der Gebrauchsanweisung. Tatsächlich ist der Kühlakku von recoolx® so kinderleicht zu bedienen, dass jedem im Handumdrehen Kühlschrankkälte zur Verfügung steht.
recoolx® wurde von dem Sportler Jörg Bennecke (OS) gemeinsam mit einem Chemiker und einem Physiker entwickelt. Die Produktion liegt bei der Firma "Tex2recool", die ihren Hauptsitz in Osnabrück hat und in Ueffeln produziert. Zu den Gesellschaftern gehören Christel Sievers und Sabine Feuerstein, die ON recoolx® gemeinsam mit Heike Scherner vorstellten, die neben der Weiterentwicklung auch den Vertrieb organisiert. Scherner ist Marathonläuferin und stelle recoolx® zunächst bei Ausdauersportveranstaltungen vor, wo sie auf große Resonanz stieß.
recoolx® funktioniert wie die umgekehrte Version des allseits bekannten Wärmekissens. In allen Größen und Formen verfügbar, hält es - einmal im Wasser aktiviert - über acht Stunden kühl. Der Einsatzbereich ist riesengroß.
Vom Flaschenkühler, einem Stirn- und Halsband, über einen Pulskühler bis hin zur Kühlbrille oder einem Kühlkissen werden die verschiedensten Produkte produziert. Vor allem im medizinischen Bereich findet die Osnabrücker Erfindung großen Anklang, aber auch im Sport ist recoolx® auf dem Vormarsch. Reit-Bundestrainer Hans Melzer beispielsweise schwört auf die Entwicklung und setzt bereits Kühlmanschetten an seinen Pferden ein.
Heike Scherner selbst nutzt recoolx® vor allem beim und nach dem Sport. Während des Laufens hält es ihre Körpertemperatur niedrig, anschließend verhilft es zur Regeneration und Entspannung. "Der größte Voteil ist", so beschreibt sie, "dass es eine angenehme Kälte abgibt."
Im Vergleich zu herkömmlichen Kühlakkus wird recoolx® bei weitem nicht so extrem kalt und kann direkt auf die Haut gelegt werden.
Möglich wird der Kühleffekt durch chemische Reaktion in den recoolx®-Beuteln. Ins Wasser gelegt nehmen winzige Module das 120-fache ihres eigenen Gewichts auf und verwandeln sich dabei in ein kühlendes Gel.
Der Bedarf an den kalten Stücken scheint riesengroß zu sein. Das bestätigen Anfragen aus Japan, Chile, Dominikanische Republik und anderen Ländern. Über kurz oder lang sollte jeder zweite Haushalt mit mindestens einem Produkt der recoolx®-Serie versorgt sein, hoffen die Gesellschafter. Und man denkt über weitere Entwicklungsmöglichkeiten nach: "Angesichts von Naturkatastrophen, Krisen und Kriegen besteht - so makaber es klingen mag - ein großer Bedarf an kühlenden Leichensäcken, meinte Christel Sievers.
Quelle: ON
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